Samstag, 7. Januar 2017

Kostbarer Weihnachtsbaum - Gedankenspiel zum Tannenbaum

Kaum ist heilige drei König vorbei, da werden die Weihnachtsbäume auch schon wieder abgeholt. Irgendwie schade. Alle Jahre wieder.  Dieses Jahr war unser Christbaum eine Edeltanne - natürlich eine echte einheimische, keine kaukasische. Ich will doch testen, ob der Unterschied im Geschmack zwischen Nordmanntanne und Edeltanne so eklatant anders ist. Und da ich mittlerweile ja auch als "die Weihnachtsbaumesserin"  bekannt bin, werde ich gewiss noch ein Rezept dazu online stellen, aber nicht heute. Heute machen wir ein Gedankenspiel, um den Weihnachtsbaum einmal aus einen ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Ich hoffe es gelingt mir. Denn so ein Weihnachtsbaum ist kostbar. Ihr werdet gleich sehen warum. Zupft ein paar Nadeln vom Baum, kocht euch einen Tannentee und dann lest weiter :).

Gestern noch im Lichterglanz, heute schon im Kochtopf - der Weihnachtsbaum.

Ein Elefant ist auch kein Trost

Wie ich überhaupt darauf gekommen bin, den Tannenbaum umzunutzen und zu essen, werde ich immer wieder gefragt, wenn ich mein Büchlein verschenke. Nun, wohl weil mir Nachhaltigkeit und bewusster Umgang mit Dingen, die ich habe, sehr am Herzen liegt. Mich stimmte es jedes Jahr traurig, den Weihnachtsbaum, nach 2 Wochen einfach wegzuwerfen - und vor 3 Jahren brachen wir auch mit dieser verschwenderischen Tradition. Mir geht diese blinde Konsum-und-Wegwerfgesellschaft ganz schön auf die Nerven. Es ist auch nicht wirklich tröstlich, dass die Elefanten auch im Heidelberger Zoo in die Wiederverwertung von Weihnachtsbäume eingebunden werden - wie viele kann die Kinder-Bullen-Gruppe dort fressen? Auch das Wissen, dass so ein Baum verbrannt wird und so doch wenigstens noch einmal Wärme spendet, ist nicht wirklich beruhigend. Tanne hat einen besch...eidenen Brennwert (Eiche und Buchen z.B:  2100 Kilowattstunden pro Raummeter, Tanne nur 1400 - knochentrocken, versteht sich, was unsere Wohnzimmertanne bestimmt nicht ist). Um mit Holz zu heizen wäre es sinnvoller die Fläche also für heizeffektivere Hölzer zu verwenden....Und überhaupt. Die Fläche! Wer macht sich über Land und Weihnachtsbäume Gedanken? Wir. Jetzt.

Fakten zum Weihnachtsbaum

Geht mal los und schnappt Euch ein Maßband. Messt mal aus, wie groß die Grundfläche Eures Weihnachtsbaums ist. Die meisten 2 Meter-Exemplare werde so bei 1 bis 1,5 qm liegen. Und nun zum Gedankenspiel. Ein paar Fakten:
  • Jedes Jahr (!) werden rund 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. 
  • Gut 90% davon werden in Deutschland angepflanzt 
  • und wachsen durchschnittlich 10 Jahre bis zur "Ernte". 
  • Davon wachsen wiederum 95% noch immer in konventionellen Baummonokulturen, die dementsprechend pflege- und spritzbedürftig sind. Machen wir uns also nichts vor.
Eine schöne Seite mit Fakten zum Weihnachtsbaum gibt es bei Waldwissen.
So sehr man sich auch wünscht, es möge doch mehr biologische Tannenbaumwälder geben - das ist leider nach wie vor ein frommer Wunsch. So, nun den Taschenrechner zücken. Rechnet Euch mal aus, was das für eine Fläche ist. Karamba. Um alles einheitlich zu rechen bleibe ich die ganze Zeit beim Quadratmetern (qm), weil das sinnbildlich für die Grundfläche unseres Tannenbaums steht.

Eine Offenbarung Teil 1: Wiesbaden als Monokulturfläche

Also: Rund 20 Millionen Bäume pro Jahr für 10 Jahre mit einer Grundfläche von 1 qm. Macht theoretisch 200 Millionen qm (das sind rund 28.000 Fußballfelder oder gut etwa die Fläche von Wiesbaden) in pestizidbedürftigen Monokulturen, einer Landschaft, in dem kaum ein Vogel satt wird, kein Steinkauz einen Baum zum Nisten findet und jeder Käfer irgendwann vergiftet vom Ast fällt. Monokultur eben. Und das nur, damit wir 2 Wochen lang einen Baum im Wohnzimmer haben und dann auch noch froh sind, wenn er nach dieser Zeit wieder aus dem Zimmer verschwindet. Das ist sie, unsere Konsum´- und Wegwerfgesellschaft live und in Farbe, nur versteckt sie sich hier hinter dem Begriff "Weihnachtstradition". Als ob das eine Entschuldigung wäre...

Ist der Tannenbaum gespritzt oder anders gefragt: Esst ihr Obst?

Und dann werde ich gefragt, ob man gespritzte Tannen auch essen kann. Und ich frage zurück: "Isst Du Äpfel aus dem Supermarkt?"  Dann kommt die Frage nach dem "Ja, aber...ist das Spritzmittel nicht ein anderes?" Und ich frage zurück: "Ob das den Käfer interessiert?" Nicht missverstehen.
Es geht nicht um ein Schönreden von Spritzmittel und ob diesen oder jenes für den Menschen ungefährlicher ist. Spritzen sollte aber die Ausnahme sein, nicht die Regel. Es geht um Monokultur und Ökologie, um Bewusstsein, um achtsamen Umgang. Da gehört auch ein Käfer mit dazu. Wer sagt, das das kein Lederlaufkäfer war, auf der Suche nach Schadinsekten?  (Wir haben übrigens ein ganz massives Problem mit dem Insektensterben.)

Eine Offenbarung Teil 2: die Anbaufläche in Monokultur ist so groß wie Ost-Berlin

Es geht auch nicht darum nun zu argumentieren, dass das doch keine 200 Millionen qm sein können - tatsächlich sind es nämlich rund zwischen 300 und 500 Millionen qm Anbaufläche. Also das Doppelte unseres Gedankenspiels (als etwa die Fläche von ganz Ost-Berlin oder  56.000 Fußballfelder). Das liegt  daran, dass zwar  Jungbäume erst mal weniger Platz brauchen und mehrfach verpflanzt werden können, dass sie ab Jahr 5 dann doch mehr Platz einfordern, man Platz zum Arbeiten rund herum braucht und auch ein paar deutlich größere und ältere Tannenbäume wachsen müssen, eben für die Büros mit und Lofts mit ihren über 3 Meter Deckenhöhen - und die nehmen den "eingesparten" Platz der Jungbäume sozusagen wieder weg - so ein "Bürobaum" braucht eben 15-20 Jahre zum Großwerden und ab Jahr 5 pflanzt man den auch nicht mehr um.

Viel mehr Öko-Tannebäume sind ein frommer Weihnachtswunsch

Für die 5 Prozent ökologisch erzeugter Tannenbäumen steht im Prinzip deutlich mehr Raum zur Verfügung - eben gesunder Mischwald und Platz für Schafe und anderen lebende "Rasenmäher". Hier darf sich mitunter auch so was wie ein ökologisches Gleichgewicht einspielen, weshalb man diese Fläche aus den rund 400 Millionen qm unseres Gedankenspiels herausnehmen müsste. Ihr seht, das ist alles nicht so einfach, weshalb das hier wirklich nur ein theoretisches Gedankenspiel ist, um Euch zum Nachdanken anzuregen.

Ein 893stel Deutschlands ist nur durchschnittlich 2 Meter groß

Um ein Vergleich zu haben: 400 Millionen qm ist etwa ein 893stel der Fläche Deutschlands (mit rund 357 Milliarden qm - das kann man sich schon nicht mehr bildlich vorstellen, aber von Deutschland hat man ja so sein Bild im Kopf ;) ). Ein 893stel...eben Ost-Berlin, auch da hat man ein Bild im Kopf. Ob das nun viel oder wenig Fläche ist, mag jeder für sich entscheiden. Für mich ist es sehr viel, da das eben pflegeintensive Monokultur ist - die selbe Fläche als Nationalpark würde bei mir unter "eher klein" fallen. Also durchaus Ansichtssache. Stell dir vor du hast im Monat 893 Euro für alles zur Verfügung: Miete, Essen, Kleider, deine Kinder, Bildung, Nebenkosten, Versicherungen, Auto, GEZ, alles eben...ein Euro davon ist ein 893stel. Viel? Wenig? Zu Studentenzeiten hätte es für mich allein gereicht. Heute deckt das nicht mal die Miete. Aber: Jetzt geht die Waschmaschine kaputt, die Nebenkosten steigen, die Mietpreise erhöht sich und das Essen wird teurer...Deutschlands Wald geht es nicht anders. Es geht ihm immer schlechter. Er schrumpft, wird vergiftet und ist krank. Im Gegensatz dazu brauchen wir immer mehr Fläche für Lebensmittel, zum Wohnen; unsere Städte wachsen, wir brauchen mehr Straßen, mehr Industrie, mehr Wirtschaft, mehr Profit, mehr Wohlstand, mehr Geld....wachsen, wachsen, wachsen.  Das lass ich mal so stehen. ...ein 893stel, mit Tannen von maximal 2 Meter Größe.

Weihnachtstradition wird gleich mehrfach bezahlt

Zurück zum Weihnachtsbaum. Auch die Tannenbäume müssen immer schneller wachsen! Das ist  so ein Trend in unserer Gesellschaft, dem soll sich auch die Natur beugen. Also wird dichter gepflanzt. Wegen der Effizienz. Das bekommt man nur hin mit mehr Pflege, mehr Spitzmitteln, mehr Dünger. Dichterer Monokultfläche! Ob das gut ist? Das ganz "Pflanzenschutzmittel" kommt ins Grundwasser, reichert sich im Boden an. Da kann mich auch eine noch so lieblich geredet Halbwertszeit nicht irritieren. Der Nitratgehalt steigt..und noch ein paar andere Werte. Das stört die meisten Bürger nicht, dann der Bund zahlt seine Strafen (aktuell für zu viel Nitrat im Grundwasser) ja ohnehin mit Steuergeldern. Dafür haben wir unseren Weihnachsbaum günstig gekauft und ein besonders  symmetrisches und schönes Exemplar erworben - wegen der Tradition und der perfekten Harmonie, die er symbolisiert. Nach  2 Wochen werden wir ihn wieder los und zahlen Zähnen knirschend, aber lächelnd, ein weiteres Mal für den Baum, nämlich für die Abholung durch die Feuerwehr. Das tun wir gern, denn immerhin ist die Feuerwehr ja gemeinnützig und Weihnachten dann endlich vorbei. wenn man sich das mal vor Augen hält, dann  kann man über so einen Irrwitz nur mit dem Kopf schütteln. Weihnachtstradition. Spätestens dann fange ich an zu lachen, hab ich mich doch selbst ertappt, weil wir das selbst jahrelang so praktiziert haben...aus Tradition. An diesem Punkt stand ich dann vor dem Baum und fragte mich: Was zum Kuckuck kann ich da draus machen? Na, ihn z.B. aufessen. :)

Neue Traditionen begründen: "Der Tannebaum wird dieses Jahr zum...Weihnachtsbaum-Fußbad"

Wir kaufen nur einen biodynamisch-ökologisch erzeugten Weihnachtsbaum, haben aber auch das Glück am Ort einen solchen Erzeuger zu haben. Einen anderen Baum würde ich auch nicht mehr kaufen. Die nächste Tradition: Wir schmücken den Baum ab und überlegen dabei, was wir dieses Jahr aus ihm machen wollen. Das ist unser Familien-Januar-Projekt. Kinder sind da wirklich kreativ. Allein heute hatten wir 5 neue Bastelideen und mir fielen spontan drei neue Rezepte ein. Das macht wirklich Spaß, wenn man sich erst mal drauf eingelassen hat.
2 Handvoll Tannennadeln und 400 g grobes Meersalz in einem Liter heißem Wasser aufkochen,
Sud in 10-20 Liter warmes Wasser geben - fertig ist das Weihnachtsbaum-Fußbad.
Zum Verschenken einfach die Nadeln mit Salz in ein Schraubglas füllen.
Hilft gegen schwitzige Füße in dicken Winterstiefeln.
Mehr in "Schatz, ich hab den Weihnachtsbaum aufgegessen"

Der Konsument hat es in der Hand - Moment, das sind ja wir

Hört nicht auf zu hinterfragen. Oder fangt jetzt damit an.  Nitrat wird über diverse Umwandlungen zu krebserregenden Nitrosaminen. Die lösen Krebs aus. Ob sie nun in der Wurst stecken, dem Gemüse, dem Trinkwasser, dem Tannenbaum. Egal. Sie machen krank. Bei Wikipedia verzichtet man bei den Formulierungen zur Auswirkung auf die Gesundheit sogar auf dem Konjunktiv! Unser Konsumverhalten hat das zu verantworten, nicht die Bauern oder Landwirte. Die richten sich nach der Nachfrage. Wir sind es! Wir Konsumenten. Kaufen wir kommentarlos einen Billig-Baum, geben wir das Zeichen: Billig ist gefragt. Das ist in allen Bereichen so. Nichts neues. Freie Marktwirtschaft. Die macht auch vor dem Weihnachtsbaum nicht halt. Nur macht sich beim Baum kaum einer Gedanken. Ist ja Weihnachtstradition und jedes Jahr so. Doch nur weil der Weihnachtsbaum eben nur zu Weihnachten aktuell ist, heißt das nicht, dass er nicht 10 Jahre zuvor regelmäßig gespritzt und gedüngt irgendwo wächst und zwar das ganze Jahr hindurch. Eure Bäume für 2027 werden jetzt im Frühjahr 2017 angepflanzt. Wie viel Dünger und Spritzmittel sie erhalten, das bestimmt ihr! Wenn ihr auf euren Baumhändler Druck macht, dass ihr nur noch Biobaum wollt, dann müssen die Landwirte umdenken.

Scheuklappen und Konsumblindheit ablegen

Wir machen uns einfach keine Gedanken mehr. Zu unbequem. Zu schrecklich. Zu viel anderes zu tun. Zu wenig Zeit. Zu viele Baustellen. Also legen wir fatalistisch die Scheuklappen an, und vergraben uns hinter unseren digitalen Geräten und erkaufen uns kurzfristige Konsumzufriedenheit. Und der Umweltschutz? Der ist irgendwie eingeschlafen. Greenpeace ist Alltag geworden.

Es gibt gute Nachrichten: Laut einen konventionellen Tannenbaumzüchter, kann man auch gespritzte Bäume essen, denn die letzten Spritzungen sind im Sommer...Insektenhochsaison. Genug Zeit also, dass der Regen die Gifte in den Boden gewaschen hat. Wir gehen mal - ähnlich wie beim Obst und Gemüse auch - davon aus, dass Pesti-, Herbi- und Fungizide eben nicht von den Wurzeln aufgenommen werden und wieder in die Pflanzen wandern, sondern - ein ironisches Hurra - ins Grundwasser gespült werden.

Weihnachstbäume sind nichst für die Natur

Euer Weihnachtsbaum ist kostbar. Er hat Platz verbraucht, ja, auch Staub hat er jahrelang gefiltert, CO2 gebunden - aber im Heizkraftwerk oder im Osterfeuer verbrannt, ist der Staub wieder in der Atmosphäre, der Baum verbrennt CO2 neutral und der Heizwert ist bescheiden. Gut, er hat in seinen Lebzeiten Sauerstoff produziert - das hätte aber jeder andere Baum auch gemacht. Es geht um Monokulturen auf 893stel der deutschen Fläche für 2 Wochen Tradition. Und um belastete Böden und belastetes Grundwasser. 10 Jahre hat man die Bäume mit allen möglichen Mitteln behandeln müssen und sie haben nicht wirklich vielen Tieren als Heimat dienen dürfen. Tiere mögen große, mächtige, alte Bäume, mit rissigen Borken, hohlen Ästen, hohen Wipfeln und Früchten oder Zapfen. Ja, Rehe mögen junge Tannen. Aber die werden sich hüten, sich in eine Monokulturplantage mit Schussvorrichtung einzuschleichen. Geduldet werden sie da ohnehin nicht. Die fressen ja alles kahl und so ein angeknabberter Weihnachtsbaum lässt sich schwer verkaufen. Also sind 400 Millionen Quadratmeter auch nichts für Säuretiere. Außer für uns. Für zwei Wochen.

Kein Platz fürs Wintergoldhähnchen

Euer Tannenbaum hat noch nicht mal Samen produzieren dürfen. Botanisch gesehen ist der Weihnachtsbaum gerade mal im Alter eines Jugendlichen gewesen. Dann gefällt worden. Tot. Nächster. 20 Millionen Monokulturweihnachtsbäume auf  400 Millionen gespritzter und gedüngter Quadratmetern, die nicht einen einzigen Samen produzieren durfen, in dem wahrscheinlich nie ein Wintergoldhähnchen brüten durfte. Was ist ein Goldhähnchen? Ein Vogel. Einer der Tannenbäume liebt. Große Tannen. Darin baut er seine Nester aus Spinnengeweben und Raupengespinsten. Die Raupen frisst er gleich mit, die schaden keiner Tanne mehr. Nester baut das Wintergoldhähnchen aber nicht den 2 Meter-Jugendexemplaren....auf einer Fläche so groß wie Ostberlin findet ein Wintergoldhähnchen keinen Nistplatz. Wohnungssuche in Berlin war schon immer ein hartes Brot.

Nachfragen, nachbohren, Druck machen, die Macht des Konsumenten nutzen

Nein, ich will euch euren Baum auf keinen Fall madig machen. Im Gegenteil. Ich will ihn euch schmackhaft machen, euch zeigen, dass das wirklich kein Wegwerfgegenstand ist und mehr Aufmerksamkeit verdient hat, als die die Paar Wochen im Wohnzimmer! Euer Weihnachtsbaum ist kostbar. Und Ihr hab es in der Hand. Jedes Jahr! Sucht nach biodynamisch bewirtschafteten Öko-Weihnachtsbäumen. Wenn ihr nicht wisst, wo es in eurer Nähe welche gibt, fangt jetzt an zu suchen. Und nun die großen Fragezeichen: "Ja wie? Jetzt? Jetzt ist mein Weihnachtsbaumhändler doch schon weg. Den kann ich nicht fragen." Und? Wisst ihr wo er hin ist? Wenn "ja", wisst ihr, wo ihr euch hin wenden müsst; wenn "nein" ist das doch nun ein guter Anfang euch um mehr Wissen und Hintergrundinfo jährlich praktizierter Heimeligkeit zu bemühen, denn Zeit habt ihr bis Dezember genug. Wenn es keinen Händler in euer Nähe gibt, sagt zum Tannenbaumverkäufer: "Schade. Für so einen Öko-Baum hätte ich auch gern das doppelte bezahlt." ...Und der Baum wäre das 10fache Wert. So wie der Geist der Weihnachten. Der ist unbezahlbar. Warum geizen wir dann beim Baum? Weil er weggeworfen wird...und da schließt sich der Kreis.

Diese Bäume wachsen schon: 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025, 2026

Ich hoffe ich habe euch euren Baum ein wenig näher bringen können. Wir werden neben neuen Küchenexperimenten dieses Jahr versuchen, daraus unsere Osterkörbe zu basteln. Das wird eine harte Nuss. Ich bin gespannt, ob das gelingt. Wenn auch Ihr lustige Ideen habt, was man aus einen ausgedienten Christbaum machen kann, lasst es mich wissen, denn unsere Bäume für 2017,2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025 und 2026 stehen bereits schon irgendwo im hiesigen Wald und so viel Tee und Sirup kann ich beim besten Willen nicht trinken :).

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