Donnerstag, 14. August 2014

Smoothie für Meerschweinchen und Unkrautgourmets :-)

"Mama mixt sich wieder Meerschweinchenfutter." Ja, ja, meine Jungs haben schon eine Mutter, die ein wenig schräg drauf ist. In der Tat erinnert der Smoothie ein wenig an eine Ration Kleintierfutter, jedenfalls wenn man sich die Zutaten anschaut. Um den Smoothie aufzupeppen,  nutzte ich dieses Mal Kokoswasser als eine Extra-Ration "Exotik" - außerdem spare ich mir so den Zucker. Dem einen oder anderen ist der Smoothie vielleicht dennoch zu bitter, dann mit weniger Löwenzahn starten oder etwas nachzusüßen.

Meerschweinchenfutter? Nein: Smoothie-Zutaten. 

Sieht aus wie bei den Tierpflegern im Zoo, wenn
dort das Essen für die Menschenaffen vorbereitet wird. Egal -
in diesem Fall bringt Kokoswasser den "Kick".

Zutaten für den Smoothie für Meerschweinchen und Unkrautgourmets:

  • 2 Äpfel
  • 2 Möhren
  • eine Handvoll junger Löwenzahn
  • 250 ml Kokoswasser oder Wasser 
  • 1-2 EL Sonnenblumenöl oder Kokosöl
  • Nach Belieben Zucker oder Honig

Zubereitung:

Möhren und Äpfel waschen und in grobe Stücke schneiden. Alles zusammen in den Mixer und gut mixten. Das dauert bei diesem Smoothie etwas längern, da die Möhren einige Leistung vom Mixer erfordern. Mein "Normalmixer" kommt bei diesem Mix schon an seine Grenzen. Ich trink den Smoothie aber auch so,  auch wenn er mal nicht ganz so hochgradig "smooth" wird.

Sonstiges:

Ok, die Farbe ist nicht so "prickelnd", dafür ist dieser Smoothie
ultragesund und super einfach zu variieren. Für den Anfang sollte
man nicht zu viel Löwenzahn verwenden!
Variationsmöglichkeiten für diesen Smoothie gibt es viele, einzeln oder kombinierbar:
  • mit Kokoswasser oder einen guten Klecks Kokosmus
  • mit Nelkenwurz oder anderen Gewürzen
  • mit Zucker, Honig, Xylit...
  • wenn die Möhren noch ihr eigenes Grün besitzen, kann der Löwenzahn teilweise auch gegen Karottengrün ausgetauscht werden.
  • mit Milch statt Wasser (dadurch wird der milder)
  • mit Apfelsaft oder Möhrensaft (dann kann die entsprechende Zutat oben halbiert werden,)
  • Normalerweise versuche ich es, Kokosnuss zu vermeiden, da die Nuss nun wirklich nicht einheimisch ist und viele unökologische Reisekilometer auf dem Buckel hat (Stichwort: ökologischer Fußabdruck). In dem Fall war das Mindesthaltbarkeitsdatum aber schon fast abgelaufen und der Ladenbesitzer hätte das Produkt morgen in den Müll gegeben. Unglaublich! Unökologischer können Lebensmittel kaum sein: Da reist das Kokoswasser um die halbe Welt und wird dann weggeworfen. Und wir nennen und "Homo sapiens sapiens" - weiser, kluger Mensch. 

Keine Kommentare:

Kommentar posten