Donnerstag, 31. Juli 2014

Unkrautvernichtung mal anders

Dies ist ein Appell an alle Gartenbesitzter

Aufessen ist besser als vergiften! Außerdem bietet z.B. die Brennnessel Lebensraum für rund 70 (!) Tierarten.
Da haben wir es wieder: Die Unkrautvernichter. Das Umweltinstitut München e.V hat soeben einen Newsletter zu schädlichen Glyphosat in Unkrautvernichtern herausgegeben, die auch in Privatgärten massiv eingesetzt werden. 40 Tonnen (!) landen so jedes Jahr in der Natur, vernichten Artenvielfalt, vergiften den Boden und die Natur und letztlich auch den Menschen. Und warum? Weil das Bisschen Brennnesssel stört, oder das Knopfkraut zwischen den Steinfugen herauswächst. Ihr kennt meine Lösung: Aufessen, wann immer es möglich ist. Das ist sicher die bessere Alternative - noch vor dem Jähten oder Mulchen. Zu bedenken gibt es außerdem: Giftige, aber einheimische Unkräuter tragen immer auch ihren Beitrag zur Natur bei - als Bienenweide, Lebenraum oder Käferparadies.  Rausreißen kann man sie immer noch, ohne gleich mit der der Giftkanone auf einen Spatzen zu schießen. Ein perfekter englischer Rasen ist wie eine riesige Monokultur für jeden Käfer. Die Tiere werden verhungern. Nichts gegen ein Stück englischen Rasen, aber dann sollte jeder für Ausgleichsflächen sorgen. Der Natur zuliebe - uns zuliebe.
Sehr informativ:  Faltblatt "Gift im Garten".


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